BÖSE KRIMIS IM BAHNHOF

    Ohrenkino mit Schauspieler Holger Schlosser

    Die besondere Leidenschaft des Schauspielers Holger Schlosser gehört dem „Ohrenkino“. Nur mit der Stimme kann er Geschichten lebendig machen und die Zuhörer in eine andere Welt entführen. Seine Devise: Lesungen mit Biss. Für seinen Aufenthalt im Kirchentellinsfurter Bahnhof hat er „böse Krimis“ eines berühmten Namensvetters im Gepäck: Henry Slesar. Dieser kam unter dem Namen Schlosser als deutsch-russisches Einwandererkind nach USA. Er machte sich auf dem neuen Kontinent erst als Marketingdirektor und später als meistgelesener Krimi-Autor einen Namen. Der „friedfertige junge Mann mit ungewöhnlicher krimineller Begabung“ (so Hitchcock) verdankt seinen beispiellosen Erfolg wohl der gewählten Form: Kurzkrimis, die oft nur wenige Seiten lang sind und immer mit einem überraschenden Coup enden. Ideal für eine spannende, schwarzhumorige und kurzweilige Lesung. Abgerundet wird der Hörgenuss durch die Werke von Gudrun Brendle. Die Reutlinger Künstlerin stellt jeder Story das passende Bild zur Seite.

    Bahnhof Kirchentellinsfurt

    15.00 EUR erm. 10,00 EUR

    Karten

    TRIO KLARIGOTT Würzburg

    Mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy, Michail Glinka und Ludwig van Beethoven

     

    Sechs Sonaten des berühmtesten der Bachsöhne, Carl Philipp Emanuel Bach, bilden den Auftakt für einen anspruchsvollen Kammermusikabend, den Trio Klarigott aus Würzburg im Rittersaal des neu renovierten Schlosses geben wird. Bekannte Gesichter sind unter den Solisten, die an der Würzburger Musikhochschule unterrichten: Barbara Anton am Flügel begleitet Manfred Lindner, Klarinette, und Albrecht Holder, Fagott. Oder ist es umgekehrt? Nach den Bach'schen Sonaten wird das Konzertstück f-Moll Nr. 1 op. 113 von Felix Mendelssohn-Bartholdy folgen. Es entstand im Jahr 1832 für den Klarinettisten Heinrich Joseph Baermann und seinen Sohn Carl und wurde, so ist es überliefert, im Tausch gegen ein Dampfnudel- und Rahmstrudelessen für die beiden komponiert. Ob die Begegnung zwischen Mendelssohn und Bartholdy in der Zeit, in der der große russische Komponist des 19. Jahrhunderts, Michail Glinka, in Neapel studierte, ähnlich inspirierend war, lässt sich nur vermuten. Beeindruckt hat Glinka dort in jedem Fall die italienische Oper. Dies lässt sich im Trio pathétique nachempfinden, das vom Würzburger Klaviertrio ebenfalls aufs Programm genommen wurde. Vor allem die Klage der Klarinette im langsamen Satzes wird Eindruck hinterlassen. Sie soll die Bläser des Scala-Orchesters, die im Herbst 1833 gemeinsam mit dem Komponisten am Klavier die Uraufführung spielten, zum Ausruf animiert haben:“ma questo e disperazione!” (Welch eine Verzweiflung!). Direkt versöhnlich wird der Abend dann mit dem Klaviertrio in Es-Dur von Ludwig van Beethoven ausklingen. Laut Anton Schindler, Beethovens Sekretär und späterem Biograf, soll Beethoven dieses Trio im Alter von 15 Jahren geschrieben haben. Beethoven sah davon ab, es zu veröffentlichen und mit einer Opus-Nummer zu versehen – doch es ist eine Entdeckung wert und bekam später die Opuszahl 38 samt Zusatz "Grand trio".

    Bildcollage (Titel-Banner): M.Schneck

    Großes Schloss, Kirchentellinsfurt

    15.00 EUR erm. 10,00 €

    Karten

    WEIHNACHTSGESCHICHTE

    Figurentheater Martinshof 11

    Jeder kennt die Geschichte von Maria und Josef, dem Kind und den drei Königen - eben dem Wunder von Weihnachten. Die Kirchentellinsfurter Künstlerinnen Miriam Helfferich und Siegrun Zimmermann erzählen uns die Begebenheiten auf dem Weg nach Bethlehem auch dieses Jahr wieder so einfühlsam und witzig, dass sie damit ihr Publikum berühren und unterhalten. Hohes künstlerisches Können und großer Respekt vor der Weihnachtsgeschichte begeistern dabei genauso wie die liebevoll gestalteten Figuren.
    br>Ein Stück für die ganze Familie, von 5 bis 99 Jahre, zum Mitfühlen und zur Vorfreude.

    www.figurentheater-martinshof11.de

    Schloss Kirchentellinsfurt

    7.00 EUR für alle auf allen Plätzen